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Saisonfazit aus Buffalo

2009-07-07

Ein fast ständiges auf und ab zog sich durch die Saison der Sabres, an deren Ende trotzdem die Endrundenteilnahme steht. Nach schwachem Beginn fand sich das kräftig umgebaute Team (Spieler wie Craig Rivet, Jochen Hecht oder Nathan Paetsch verließen das Team schon zu Saisonbeginn) am Tabellenende wieder, unbestätigten Gerüchten zufolge beschäftigte sich das Management damals schon mit den zukünftigen Top-Picks John Tavares und Victor Hedman.

Als Knackpunkt der Spielzeit kann man die Tauschgeschäfte sehen, die zu Saisonmitte Jesse Winchester, Kris Letang und Andrew Ebbett nach Buffalo brachten. Für diese Spieler wurden Leistungsträger wie Jaro Spacek, Mike Cammalleri und Ales Kotalik aufgrund ihres Vertragsstatuses weggetradet, dies schien das Team aber zusammenzuschweißen, zwischendurch konnte man nach einer Klatsche in Washington 8 Siege in Folge einfahren.

Auch der Prospect-Pool wurde kräftig aufgestockt, vielversprechende Talente à la Colin Wilson, Cody Franson und Steve Mason kamen neu dazu, dazu halten die Sabres die Rechte an Tyler Ennis, Tyler Myers, Jhonas Enroth und Nathan Gerbe. Zusätzlich wird Buffalo beim kommenden Draft zweimal in der zweiten Runde ziehen dürfen, um noch mehr potenzielle Stars aufbauen zu können.

Als Königstransfers der Saison 2008/09 stehen unbestritten die Verpflichtungen von Jeff Carter aus Philly und Shea Weber von den Nashville Predators. Beide Spieler verfügen über langfristige Verträge und sollen in den kommenden Spielzeiten die Korsettstangen der Sabres werden. Vor allem Carter sorgte im Verbund mit Clarke MacArthur im Saisonfinale für das wichtige 'secondary scoring' und war ein Garant für den Endrundeneinzug.

Vorfreude haben die Fans im HSBC Center auf mindestens zwei Playoff-Heimspiele gegen den Champion der Eastern Conference, die Florida Panthers. "Wir werden alles geben, die Cats waren in der Regular Season nur drei Punkte besser als wir. Trotzdem werden die Karten komplett neu gemischt werden" so GM Andreas Jakob.

Alles in allem darf man im Staate New York von einer schon jetzt positiven DNHL-Premierenspielzeit sprechen, die gerne noch etwas länger gehen darf.